Modul 3 der Grundausbildung beendet

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Am Samstag, dem 27.06.2026 endete bei über 30 Grad das Modul 3 der dies­jährigen Grund­aus­bildung. Elf Teil­nehmende konnten dieses Modul zur Brand­be­kämpfung erfolg­reich abschließen.

Es ist ein ungewöhnliches Foto für den Abschluss eines Feuerwehr-Lehrgangs. Normalerweise steht das einheitliche Aussehen in Uniform im Vordergrund. Aber das war beim Abschlussfoto des diesjährigen Modul 3 der Grundausbildung anders: am Samstag, dem 27.06.2026 herrschten ungewöhnlich hohe von Temperaturen über 30 Grad, so dass schon die praktische Prüfung ohne Einsatzjacke stattfand und danach direkt auf wetterangepasste Privatkleidung gewechselt wurde. Und so gibt es nun ein Gruppenfoto mit kurzen Hosen, teils privaten T-Shirts und vor allem: im Schatten.

Optisch uneinheitlicher als üblich: aufgrund der hohen Temperaturen am Prüfungstag wurde direkt nach der Prüfung auf wetterangepasste Privatkleidung gewechselt.

Aber von vorne: Schon am 10. Juni startete das zweieinhalbwöchige Modul 3 der Feuerwehr-Grundausbildung mit dem Schwerpunkt „Brandbekämpfung“ für die elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer – bei einer Tageshöchsttemperatur von 18 Grad.

Wie es die Modulbezeichnung schon vermuten lässt, geht es inhaltlich im Modul 3 voll und ganz um das Kerngeschäft der Feuerwehr: Feuer löschen. Wie arbeitet die Besatzung eines Löschgruppenfahrzeugs zusammen? Wer macht was? Wie erledigt man die zugewiesenen Aufgaben möglichst effektiv und schnell?
So ist das Modul 3 der Grundausbildung auch mit einem sehr hohen praktischen Anteil versehen, und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sehr viel Spaß – auch wenn es an den letzten Lehrgangstagen durchgehend extrem heiß war.

Nach intensiver Ausbildung stand dann am 27. Juni die Prüfung an. Diese wurde durch den Leiter der Feuerwehr, Jörg Kirchhartz, abgenommen, der sich über motivierte Kameradinnen und Kameraden freute. Durchgängig gute Ergebnisse konnten bei theoretischer und praktischer Prüfung erzielt werden, sodass am Ende alle elf Teilnehmenden ihre Urkunden überreicht bekamen. Jörg Kirchhartz bedankte sich zum Abschluss auch bei allen ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbildern und richtete danach das Wort an den Feuerwehrnachwuchs: „Die ersten Schritte sind getan. Jetzt gilt es, Erfahrungen im Einsatz zu sammeln und im Lerneifer nicht nachzulassen. Denn wenn ich nach über 35 Jahren Feuerwehrdienst eines gelernt habe: man lernt nie aus.“.

Mitmachen bei der Grundausbildung können alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr ab 16 Jahren sowie die Mitglieder der Einsatzabteilung. Mit erfolgreichem Abschluss des Moduls 3 und zugleich dem Mindestalter von 18 Jahren dürfen die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner nun am Einsatzdienst teilnehmen und verstärken somit ab sofort die Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbach. Stolz nahmen sie daher ihre Funkmeldeempfänger von der stellvertretenden Wehrleiterin Katarina Knoch entgegen.

Gruppenfoto mit zwei Kameraden aus dem Ausbilderteam.

Im September steht dann noch das Modul 4 „Technische Hilfeleistung“ an, um die Feuerwehr-Grundausbildung komplett abzuschließen.

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